Unter- und Erdgeschoss sind in Stahlbetonbauweise errichtet, die drei Obergeschosse in Holz-Bauweise mit Lignotrend-Systemdecken und Wandelementen. Der sehr gute Dämmstandard mit Fenstern mit 3-ScheibenWärmeschutzverglasung erfüllt annähernd den Passivhaus-Standard.
Im Erdgeschoss befindet sich die Kantine für die Mitarbeiter der EWS mit Küche, der Speiseraum erhält eine Bühne und kann damit auch für kulturelle Veranstaltungen genutzt werden. In den Obergeschossen sind Büros und Besprechungsräume untergebracht.
Der angepasste Fensterflächenanteil von ca. 50% der Fassadenfläche ermöglicht eine gute Tageslichtnutzung und bietet in Kombination mit einer außen liegenden Verschattung einen guten sommerlichen Wärmeschutz.
Das Gebäude verfügt über eine mechanische Be- und Entlüftung mit hoch effizienter Wärmerückgewinnung. Die Beheizung und Kühlung der Räume erfolgt über eine Fußbodenheizung.
Das Dach ist als Sheddach ausgebildet, die nach Süden geneigten Dachflächen werden mit Photovoltaik-Modulen zur regenerativen Stromproduktion belegt.
Die Wärmeversorgung erfolgt über Nahwärme aus KraftWärme-Kopplung und einem Holz-Kessel, die Kälteversorgung erfolgt ebenfalls aus einer zentralen Kälteerzeugung als „Nah-“Kälte mit günstigem Primärenergiefaktor. Das Gebäude erfüllt den Standard eines KfW-Effizienzgebäude 55.
Ökologisches Produktmanagement nach DGNB-Vorgaben | Energie- und Gebäudekonzept | Energiebedarfsausweis
KfW-Effizienzhaus 55 mit energetischer Fachplanung und Baubegleitung | Raumakustik | Schallschutz-Nachweis
BETREUUNG DES PROJEKTS: 2017-20?? BAUHERR: Netzkauf EWS GmbH e.G., Schönau ARCHITEKTUR: Harter + Kanzler Freie Architekten, Freiburg GEBÄUDEKENNDATEN: BRI: 10.192 m³ | BGF: 3.000 m²
BILDER: ©Olaf Herzog |